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Weitere Instrumente und Initiativen zur Verfolgung unserer Ziele

Auswildern

In den professionell ausgestatteten Räumlichkeiten der Beruflichen Schulen können die Schülerinnen und Schüler der 9. Klassen unter der Anleitung von Ausbildern mehrgängige Menüs kochen, Tische zu festlichen Gelegenheiten eindecken, leckere Mixgetränke herstellen und das richtige Servieren üben. Neben dem Gastronomiebereich werden gewöhnlich auch die Bereiche Fleischerei, Bäckerei und Konditorei sowie Metallbau durchlaufen. Es werden Brote, Brötchen und Kekse gebacken, Fleischgerichte gekocht, Hack und Fleischkäse hergestellt, kleine Kunstwerke aus Marzipan geschaffen und Werkstück aus Metall erstellt.

 

(Außerschulische-)Projekte

Beispiele für Projekte, die in den vergangenen Schuljahren durchgeführt wurden:
 

  • Waldprojekt des WPU 7 Naturwissenschaften
  • Projektwoche und Tanzaufführung "Schöne neue Welt" im Rahmen der interkulturellen Wochen in Elmshorn
  • FlexO stellt "Knackis" her (Kooperation mit der Meinert-Johannsen-Schule)
  • France-Mobil an der AFG
  • Schüler-Wassercamp im Wildpark Eekholt
  • Teilnahme am Elmshorner Stadtlauf
  • Berlinprojekt
  • Reitprojekt
  • Schulsanitätsdienst
  • Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage
  • Die neue DaZ-Klasse wird eingerichtet
  • Teilnahme am Plakatwettbewerb zum Anti-Mobbing-Tag
  • Interkulturelles Sommerfest
  • Besuch aus Kenia
  • Berufsorientierung

 

Berufsorientierung

Ziel unserer Berufsorientierung ist es, Schülerinnen und Schüler auf eine individuell angemessene Berufswahlentscheidung vorzubereiten. Ein erfolgreicher Übergang von der allgemeinbildenden Schule in die Ausbildung eröffnet jungen Menschen die Chance auf Teilhabe in Beruf und Gesellschaft.

Die Vorbereitung für diesen Übergang ist ein wesentlicher Bestandteil des gesetzlichen Bildungs- und Erziehungsauftrags. Die Schule arbeitet im Bereich der Berufsorientierung eng mit den Beruflichen Schulen des Kreises Pinneberg zusammen. Weitere ständige Kooperationspartner sind die Agentur für Arbeit, die Peter Kölln AG, der azv Südholstein und die Firma May & Olde. Mit ihnen wurden feste Kooperationsverträge unterschrieben. Es gibt einen Berufsorientierungsbeauftragten als Ansprech- und Koordinierungspartner.

Schülerinnen und Schüler werden regelmäßig über ausbildungsrelevante Themen über eine feste Informationswand und über die Schulhomepage informiert. Die Berufsorientierung ist ein integrativer Bestandteil aller Fächer und Jahrgangsstufen. Sie beginnt bereits in der Orientierungsstufe.

 

Flex

Die Flexible Ausgangsphase ermöglicht SchülerInnen ihren ESA- oder Förderschulabschluss in drei statt zwei Jahren zu machen. Die SchülerInnen haben in einer kleineren Lerngruppe mehr Zeit, fachliche und methodische Inhalte zu erlernen und erhalten zusätzliche praktische Möglichkeiten im Bereich der Berufsorientierung. SchülerInnen, die diese Möglichkeit nutzen wollen, müssen sich schriftlich für die Flex-Klasse bewerben und führen „Bewerbungsgespräche“. Die Eltern werden u.a. auf einem Elternabend über die Möglichkeit der Flex-Klasse informiert. Das erste halbe Jahr gilt als Probezeit, in der die SchülerInnen zeigen müssen, dass sie diese Möglichkeit wahrnehmen wollen und ernsthaft verfolgen.

 

Girls' und Boys' Day und Sozialer Tag

Den SchülerInnen wird die Teilnahme an diesen Tagen von Klasse 5 an ermöglicht, um durch unterschiedliche Arbeiten und Berufsfelder Erfahrungen zu sammeln, eine Vorstellung von einem Arbeitstag zu erhalten und eigene Interessen, Talente und Abneigungen kennen zu lernen. Die SchülerInnen werden von Seiten der Schule über Inhalte und Abläufe der Tage informiert. Sie erhalten die notwendigen Materialien, Informationen und Formulare.

 

Internationales Jugendprogramm

Schülerinnen und Schüler im Alter von 14 bis 25 Jahren können am internationalen Jugendprogramm teilnehmen. Zu erreichen sind die Stufen Bronze, Silber und Gold, die zunehmend mehr Zeit, Einsatz und Eigenverantwortung von den Schülerinnen und Schülern verlangen. Ziel des Programms ist es, dass Schülerinnen und Schüler sich eigene Ziele setzen, sich herausfordern, Anstrengungsbereitschaft zeigen, über sich hinauswachsen können und zum Teil mehr erreichen, als sie selbst erwartet hätten.

 

Klassenlehrerunterricht

Jede Klasse hat nach den Sommerferien 3 Tage Klassenlehrerunterricht. Diese Tage verfolgen zum einen das große Ziel der Stärkung der Klassengemeinschaft, zum anderen soll diese Zeit dazu dienen, SchülerInnen und LehrerInnen einen möglichst ruhigen und stressfreien Start in das neue Schuljahr zu ermöglichen mit ausreichend Zeit für kleine und große organisatorische Angelegenheiten. Diese Angelegenheiten können die Materialbeschriftung, die Ordnung im Ranzen und der Klasse, die Weitergabe und die Planung von Terminen und Praktika und viele andere Dinge umfassen.

Durch die festgelegten Klassenlehrerstunden kann diese Zeit im Vorwege, individuell nach dem Bedarf und den Bedürfnissen der Klasse gestaltet und geplant werden. Es gibt die Möglichkeit, frühzeitig über die Präventionskoordinatorin Termine mit den externen Partnern zu erfragen oder mit der Schulsozialpädagogin Absprachen zu treffen.

 

Klassenrat

Der Klassenrat ist unter anderem als Mittel der Mitbestimmung und zur Stärkung der Klassengemeinschaft in allen Jahrgängen mit einer Wochenstunde fest verankert.

 

Offener Ganztag

Das Ganztagsangebot, die „Talentschmiede“, bietet den Schülerinnen und Schülern ein wechselndes Angebot an AGs zum Beispiel zum Fußball spielen oder Forschen, künstlerische Kurse (Malen, Theater, Musik), Unterstützungsmöglichkeiten (Hausaufgabenhilfe, Deutsch-Förderung) oder Weiterbildungskurse (ECDL, Webseiten gestalten). Die „Talentschmiede“ ermöglicht SchülerInnen, ein halbes Jahr ihr Talent in einem oder mehreren Angeboten, nach Anmeldung, verbindlich auszuprobieren. Nach einem halben Jahr können die SchülerInnen erneut wählen, ein Angebot wiederholt wählen oder weitere Talente erproben und entdecken. Die SchülerInnen erhalten so u.a. die Möglichkeit, über einen festen, aber überschaubaren Zeitraum, Neues auszuprobieren, sich weiterzuentwickeln, Interessen und Stärken zu entdecken und durchzuhalten.

 

Präventionsangebote von Externen

Die Präventionsangebote  werden zu Beginn eines Schuljahres mit den externen Partnern besprochen und terminiert. Um möglichst nachhaltig und effektiv zu arbeiten, finden für die Klassenlehrkräfte verbindliche Vortreffen mit den Angebotsleitern statt. Außerdem werden Erfahrungen aus den Vorjahren genutzt sowie Abläufe, Vorhaben und Wünsche besprochen und angepasst.

 

Schülerbuch

Das Schülerbuch hat mehrere Funktionen. Es gibt eine einheitliche Struktur vor, um Abläufe und Informationen, die den Schulalltag betreffen zu notieren und ermöglicht somit ein gemeinsames Instrument der Kommunikation zwischen Schülern, Lehrern und dem Elternhaus. Des Weiteren sind im Schülerbuch Regeln und Absprachen des Schulalltags, sowie Adressen und Telefonnummern wichtiger Ansprechpartner zu finden. U.a. stellt Frau Bölter sich und ihren Aufgabenbereich als Ansprechpartnerin des STZ vor.

 

Schülervertretung/Schulsprecher

Unmittelbar nach den Ferien werden Klassensprecher gewählt, die die Belange der Klasse in die SV-Sitzungen einbringen und Inhalte und Anliegen der Schülervertretung in die Klasse tragen. Es werden ab Klasse 7 Schüler gewählt, die u.a. an Schul- und Fachkonferenzen teilnehmen. Die Schülervertretung plant gemeinsame Aktionen (Mottotage, Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage, …). Bei regelmäßigen Treffen mit der Schulleitung treffen die Schulsprecher Absprachen und erhalten u.a. Informationen über Planungen und Vorhaben.

 

Schulsozialarbeit

 

Soziales Lernen

Neben den allgemeinen Angeboten der Schulsozialarbeit ist das „soziale Lernen“ mit einer Unterrichtsstunde pro Woche fest im Stundenplan des 5. Jahrgangs verankert. Diese Stunde wird von der Schulsozialarbeit geplant und durchgeführt. Das soziale Lernen thematisiert den Umgang miteinander, den Aufbau von Vertrauen und die Schulsozialarbeit als Ansprechpartner. Durch Kreis,- Kooperations– und Bewegungsspiele werden das Miteinander gefördert, die Teamfähigkeit gestärkt und eigene und fremde Stärken und Grenzen kennengelernt.

Kennenlernfahrt nach Barmstedt

Jede fünfte Klasse fährt zu Beginn des fünften Schuljahres auf Kennenlernfahrt nach Bramstedt. Am zweiten Tag der Kennenlernfahrt reisen die Paten gemeinsam mit der Schulsozialpädagogin an und gestalten den Tag für und mit der Klasse.

 

Klassenprojekte
Die Schulsozialpädagogin bietet unterschiedliche, der jeweiligen Klassensituation angepasste, Projekte zu den unterschiedlichen Themen wie Klassengemeinschaft, „Richtig streiten lernen“ oder „Lern- und Arbeitsatmosphäre“ an.

 

Paten AG und Streitschlichter

Die Paten - AG ist ein Angebot für Schülerinnen und Schüler ab der 7. Klasse, die im Schulalltag mitbestimmen und mitgestalten möchten. Sie lernen Techniken der Streitschlichtung und übernehmen in kleinen Teams Verantwortung für die 5. Klassen. Je nach Gruppenzusammensetzung werden auch Jahrgangsprojekte organisiert und umgesetzt. Die Paten-AG präsentiert sich auf dem Tag der offenen Tür, ist bei der Einschulung der neuen 5. Klassen, der Kennenlernfahrt und weiteren Klassenaktionen aktiv.

 

Schulsanitäter

Zusammen mit dem Jugendrotkreuz (JRK) und Deutschen Roten Kreuz (DRK) wurde der Schulsanitätsdienst im Schuljahr 2014/15 eingerichtet.

Interessierte Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 7 und 8 durchlaufen eine Erste-Hilfe-Grundausbildung des DRK. Sie lernen, wie sie in den verschiedensten Notfällen handeln und wie sie Gefahren erkennen. Mit Hilfe von Rollenspielen trainieren sie den Umgang mit Verletzten. Dabei spielt das Beruhigen von verängstigten Mitschülerinnen und -schülern und die Abschirmung vor neugierigen Blicken eine große Rolle.

 

Trainingsraumkonzept

Eingerichtet wurde der Trainingsraum zum Schuljahr 2005/2006. In den Trainingsraum können Schülerinnen und Schüler bei wiederholtem Stören des Unterrichts verwiesen werden. Mit der Einführung des Trainingsraumkonzeptes verfolgen wir ein zweifaches Ziel. Wir wollen:

1. lernbereite Schülerinnen und Schüler schützen und ruhigen, ungestörten Unterricht ermöglichen.

2. störenden Schülerinnen und Schülern gezielt Hilfen anbieten, um ihr Sozialverhalten zu verbessern und Eigenverantwortung zu übernehmen.