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Wassercamp 2025 im Wildpark Eekholt (21.​07.​2025)

Ich habe noch einmal nachgezählt: Es ist 2025 das 24. Schüler-Wassercamp, das die Anne-Frank-Gemeinschaftsschule für ihre Schülerinnen und Schüler organisiert hat. So viel Routine, so viel Wissen und Engagement die Schülerinnen und Schüler, aber auch ihrer Lehrkräfte! Wie wichtig auch gesellschaftlich dieses Engagement ist, ist daran zu erkennen, dass wir oft von Fachleuten zu Fachveranstaltungen rund ums Wasser eingeladen werden, um über unsere Projekte zu berichten oder um andere fortzubilden.

Aber zum diesjährigen Wassercamp: Herr Gregor und Herr Özdemir fuhren mit 22 teilnehmenden Schülerinnen und Schülern sowie 8 Teamern (ältere und/ oder ehemalige Schülerinnen und Schüler, die die Jüngeren anleiteten) zum Wildpark Eekholt.  Ein genauer Bericht soll noch folgen. Aber vorweg: Es war wieder ein voller Erfolg mit vielen Erlebnissen, aber auch mit erfolgreichem Lernen!

Ich sollte unbedingt zum Camp kommen, auch wenn in der Schule sooooo viel zu tun war. Aber ich schaffte es und wurde überrascht: Die Teamer und die Lehrkräfte hatten eine Ehrenurkunde für mich gestaltet als Dankeschön für das Organisieren der Camps. Das hat mich sehr bewegt und gefreut! Danke an euch alle!

Warum ist mir das Wassercamp so wichtig? Einerseits bin ich als Biologielehrerin sehr an dem Erhalt unserer Natur interessiert und möchte meinen Beitrag dafür leisten, dass wir unseren Nachkommen eine möglichst intakte Umwelt hinterlassen. Als Lehrerin ist mir wichtig, dass die Kinder und Jugendlichen mit allen Sinnen beobachten, fühlen, hören, riechen, dass sie naturwissenschaftliche Methoden nicht nur in der Theorie kennenlernen, sondern anwenden und in einem größeren Zusammenhang erleben. "Was ich kenne, das bin ich auch bereit zu schützen." . Das Wassercamp ist auch projektorientiertes, jahrgangs- und fachübergreifendes Lernen, ein Beispiel, dass zeigt, dass Lernen in einem anderen Kontext auch, sogar besser funktionieren kann. Die Schülerinnen und Schüler beschreiben das Wassercamp genauso: Lernen mit Erleben in Gemeinschaft. Indem die größeren Schülerinnen und Schüler Verantwortung übernehmen, steigen sie inhaltlich noch tiefer in das Thema ein, die erleben sich selbst als wirksam und freuen sich über Anerkennung und Erfolg. Viele kommen jedes Jahr mit, manchmal auch noch viele Jahre nach dem Verlassen der Schule. Und wir Lehrkräfte erleben unsere Schülerinnen und Schüler noch einmal anders als in der Schule. 

Ich hoffe, dass die Wassercamps weiterhin ihren Platz an der AFG haben! Danke für die vielen schönen Erlebnisse!

Eure Maren Schramm

PS: Die Fotos hat mir Jonathan geschickt - danke dafür!

 



 

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