Leitbild

Die Anne-Frank-Gemeinschaftsschule Elmshorn ist eine kleine Gemeinschaftsschule ohne Oberstufe, die den Schülerinnen und Schülern Orientierung bietet und ihnen Werte und Wissen vermittelt.

 

Leitsätze

 


 

Gemeinschaft macht Schule

„Wir sind eine lebendige, bunte und offene Gemeinschaft. Unsere Schule ist Lern- und Lebensraum für alle.“

 

Wir heißen jede Schülerin, jeden Schüler willkommen – egal mit welchem Hintergrund, mit welchen Stärken oder Schwächen sie oder er kommt . Die Größe unserer Schule macht es den Lehrkräften und pädagogischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern möglich, jedes Kind im Blick zu haben.

 

Neben dem Unterricht spielt das Angebot des offenen Ganztags eine große Rolle. Es bietet als Talentschmiede nach dem Mittagessen in der Mensa Raum für Talententdeckung und Talententwicklung gerade im musisch- ästhetischen Bereich.

 

 

„Jeder hat seine Stärken und Schwächen:

Wir fordern und fördern!“

 

Unser Förderkonzept ist sehr umfassend: Neben besonderen Lernarrangements im gemeinsamen Unterricht haben wir in den Fächern Deutsch, Mathematik und Englisch das Förder-und Forderstunden-Konzept: Eine Stunde Fachunterricht bei derselben Lehrkraft. So kann die Klasse in zwei Leistungsgruppen geteilt werden, die dann entweder gefördert oder gefordert werden. Wir geben zusätzliche Lehrerstunden in den Regelunterricht, so dass die zweite Lehrkraft mit einzelnen Schülerinnen und Schülern an den persönlichen Zielen arbeiten kann (z.B. bei Lese-Rechtschreibschwächen oder Deutsch als Zweitsprache). Aber auch die Leistungsstarken fördern wir. An unserer Schule integrieren wir Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischen Förderbedarf und richten je nach Bedarf kleine Integrationsklassen ein. Einige dieser Schülerinnen und Schüler werden aber auch in den Regelklassen inklusiv unterrichtet. Für Schülerinnen und Schüler, die in besonderen Lebenssituationen sind, die ein Lernen im gemeinsamen Unterricht und die Konzentration auf die Lerninhalte für sie, aber auch die Klasse sehr schwer machen, gibt es an unserer Schule das Schultraining, eine Maßnahme der schulischen Erziehungshilfe. Hier werden Schülerinnen und Schüler auf der Grundlage eines Beschlusses einer Erziehungskonferenz des Jugendamtes individuell betreut und sukzessive mit enger Begleitung wieder in den Unterricht eingegliedert.

 

Unser Ziel ist es, für jedes Kind die bestmögliche Lernsituation zu schaffen, die die Rahmenbedingungen zulassen.

 

Im Schulentwicklungsprozess arbeiten mehrere Arbeitsgruppen an der Fortentwicklung der Konzepte:

 

 

Füreinander - miteinander

„Wir begegnen einander mit Freundlichkeit und Respekt.

Durch ein Regelwerk geben wir allen Sicherheit und Orientierung.

Wir nehmen Konflikte ernst und arbeiten gemeinsam an einer Einigung.“

 

Unser Ziel ist eine von Respekt und Freundlichkeit gekennzeichnete Lernatmosphäre. Dafür haben wir uns auf verschiedene Werkzeuge verständigt, die im Schulalltag für alle verbindlich sind:

 

Bei Konflikten greifen wir schnell ein und beziehen je nach Situation Fachkräfte ein.

Unter den Schülerinnen und Schülern schlichten die Paten kleinere Streitereien. Die Klassenlehrkräfte greifen bei Bedarf ein und arbeiten eng mit den SchulsozialpädagogInnen und der Schulleitung zusammen. Netzwerkpartner (z.B. Jugendamt, Wendepunkt, Suchttherapeutisches Zentrum) stehen uns hilfreich zur Seite. Unser Präventionskonzept ist umfassend und betrifft sowohl Strukturen als auch einen verbindlichen Jahresplan für Präventionsprojekte in den Bereichen Konfliktlösung, Mobbing (auch Cybermobbing) und Gewalt, Suchtprävention und Sexualität.

 

In diesen Arbeitsgruppen entwickeln wir unsere Konzepte weiter:

 

Fit für die Zukunft

„Wir stärken unsere Schülerinnen und Schüler und machen sie fit fürs Leben.

Wir geben Orientierung und leben und handeln verantwortlich.“

 

 

In diesem Bereich orientieren wir uns an den von der Wirtschaft (und nicht nur von dieser) erwarteten Kompetenzen wie Kooperationsbereitschaft, Teamfähigkeit, Höflichkeit, Freundlichkeit, Toleranz, Zuverlässigkeit, Lern- und Leistungsbereitschaft, Ausdauer, Durchhaltevermögen, Sorgfalt, Verantwortungsbereitschaft oder Kritikfähigkeit. Diese Kompetenzen üben die Schülerinnen und Schüler einerseits im Unterricht durch die verschiedenen kooperativen Unterrichtsmethoden, aber auch durch die eigenverantwortlich alleine zu bewältigenden Aufgaben mit Selbstkontrolle. Individualisierter Unterricht erzieht in hohem Maße zu Eigenständigkeit. In anderen Situationen übertragen wir den älteren Schülerinnen und Schülern Verantwortung für jüngere: Als Paten und Streitschlichter, als Schulsanitäter, als ehrenamtliche HelferInnen in Ganztagsangeboten oder als HelferInnen im Unterricht jüngerer Jahrgänge (z.B. im Naturwissenschaftlichen Unterricht als Helfer bei Experimenten oder bei Freilanduntersuchungen). Die Schulregeln geben den Schülerinnen und Schülern einen Rahmen zur Orientierung. Im Klassenrat üben sie Partizipation und demokratisches Handeln. Vielfältige Unterrichtsprojekte und Angebote im offenen Ganztag im Bereich Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) fördern gerade diese Kompetenzen.

 

„Fit fürs Leben“ heißt das Erreichen von Schulabschlüssen. Dafür erwerben die Schülerinnen und Schüler das nötige Wissen. Die Lehrkräfte entwickeln schulinterne Fachcurricula und Methodenkonzepte, treffen verbindliche Absprachen über Fachanforderungen, Leistungsmessung und –bewertung, die allen Schülerinnen und Schülern transparent sind. Die Lehrkräfte stellen sich der Herausforderung, in möglichst vielen Fächern möglichst lange gemeinsam die Klasse zu unterrichten: Vom Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf bis hin zum künftigen Abiturienten. Dabei arbeiten sie auch mit außerschulischen Partnern (andere Schulen, IQSH u.s.w.) zusammen.

 

In diesen Arbeitsgruppen entwickeln wir unsere Konzepte weiter:

 

 

„Einer unserer Schwerpunkte ist die berufliche Orientierung.“

 

 

Die Schule hat ein umfangreiches und erfolgreiches Berufsorientierungskonzept, das sich an den kreisweit bzw. landesweit geltenden Konzepten orientiert.

 

 

 

Mitwirkung und Verantwortung

„Alle am Schulleben Beteiligten haben die Möglichkeit, an Gestaltungs- und

Entscheidungsprozessen mitzuwirken. Wir identifizieren uns mit unserer Schule und gestalten und entscheiden gemeinsam. Wir unterstützen Schülerinnen und Schüler auf ihrem Weg zu einem eigenverantwortlich-sozial handelnden Menschen.“

 

Die Schulleitung achtet darauf, dass alle am Schulleben Beteiligten in den vorgeschriebenen Gremien, aber auch in den Arbeitsgruppen zur Schulentwicklung mitarbeiten (können). Zusätzliche Strukturen sind dabei regelmäßige Gesprächstreffen der Schüler- und Elternvertretung mit der Schulleitung, aber auch eine Konferenzstruktur, die frühzeitig für das Schuljahr geplant wird. Schülerinnen und Schüler haben den Klassenrat als Instrument der Partizipation. Initiativen Einzelner ( Lehrkräfte, Schüler, Eltern) werden unterstützt und nach demokratischen Abstimmungen in den Gremien im Schulentwicklungsprozess integriert.
 

„Wir gehen sorgsam mit unseren Ressourcen um.“

 

Im Sinne von Nachhaltigkeit achten wir darauf, ...

 

In diesen Arbeitsgruppen entwickeln wir unsere Konzepte weiter: