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Interne und externe Präventionsmaßnahmen und Angebote

Prävention – Aufgaben und Verantwortungsbereiche

1) Für alle:

Ablauf der Präventionsangebote

Den groben Ablauf besprechen die Angebotsleiter auf dem Vortreffen mit den Klassenlehrkräften. Je nach Schwerpunkten in den einzelnen Klassen oder Jahrgängen, Vorwissen etc. wird dieser angepasst.

Im Regelfall übernehmen die Angebotsleiter die Pausenzeiten der Schule.

 

Ansprechpartner

Adressen der Institutionen befinden sich im Schülerbuch. Persönlicher Kontakt kann über die Präventionskoordinatorin erfragt und ggf. vermittelt werden.

Empfang

Am Tag des Präventionsangebotes ist die Klassenlehrkraft für den Empfang der Präventionskraft am Sekretariat zu ständig.

(15 Min vor Beginn des Projekts → bitte auf dem Vortreffen Rücksprache halten)

Die Klassenlehrkraft entscheiden abhängig vom Stundenplan, ob sie diese Aufgabe selbst übernimmt oder eine andere Lehrkraft oder die Klassensprecher bittet diese Aufgabe wahrzunehmen.

Informationen/Präventionsübersicht

Informationen zu einzelnen Projekten und Angeboten, die Präventionsübersicht, das Präventionskonzept und aktuelle Ausschreibungen, Fortbildungen, Angebote und Wettbewerbe befinden sich je nach Möglichkeit im Fach Prävention im Lehrerzimmer und/oder in der Gruppenablage der Landesrechner (Ordner „Prävention“).

Lehrkraft

Jede Lehrkraft informiert sich über Projekte/Präventionsangebote in den unterschiedlichen Jahrgängen und Klassen, die ihren eigenen Unterricht und ihre Anwesenheit/Teilnahme an Projekten betrifft. Eine aktualisierte Präventionsübersicht hängt an der Infowand und ist im Präventionsordner der Landesrechner.

Die Lehrkraft unterstützt die Präventionskraft so, wie es die Präventionsübersicht vorsieht und richtet sich ggf. nach zusätzlichen Informationen (Vortreffen) der Klassenlehrkraft.

Materialien

Arbeitsmaterialien, Filme, Vorschläge für Unterrichtsstunden oder kleine -projekte, zur Vor- oder Nachbereitung, zum Vertiefen, Wiederholen oder Erarbeiten einzelner Themen befinden sich im Fach „Prävention“. Die Materialsammlung deckt auch Themenbereiche ab, die von den externen Partner nicht bearbeitet werden und kann beispielsweise für den Religions- und Weltkundeunterricht so wie für den WPU „Mensch als soziales Wesen“ genutzt werden.

Rückmeldungen

Rückmeldebögen werden von der Klasse und der Lehrkraft ausgefüllt und durch die Klassenlehrkraft zurück an den externen Partner gesendet.

Die Klassenlehrkraft bespricht das Präventionsangebot mit der Klasse und notiert ggf. Aspekte, die an die Präventionskoordinatorin weiter gegeben werden.

Termine

Die Präventionskoordinatorin legt die Termine fest. Die Termine werden mit der Jahresplanung abgeglichen. In Absprache mit den externen Partner wird versucht die Projekte/Präventionsangebote möglichst sinnvoll und effektiv in den Schulalltag einzubinden.

Vertretungsunterricht

Sollten Lehrkräfte vertretungsweise in einer Klasse eingesetzt werden, in der ein Präventionsangebot läuft, informiert diese sich bei der Klassenlehrkraft, wie das Angebot betreut wird und ob es besondere Absprachen gibt, die zu berücksichtigen sind.

Lehrkräfte, die ein Präventionsangebot betreuen, auch wenn dieses abrufbereit im Lehrerzimmer ist, dürfen nicht zur Vertretung eingesetzt werden.

 

 

2) Klassenlehrkraft

Präventionsprojekte

Die Klassenlehrkraft informiert sich über die Präventionsübersicht und teilt der Klasse die Termine mit. Sie informiert über Projekte und thematisiert Verhaltens- und Arbeitsweisen während der Projekte/Präventionsangebote.

Die Klassenlehrkraft bemüht sich, die Termine bei Bekanntgabe ins Klassenbuch einzutragen. Sollte es zu Überschneidungen mit anderen Terminen kommen, werden diese nach Möglichkeit umgehend der Präventionskoordinatorin gemeldet, um eine Lösung zu finden.

Lehrkräfte, die in besonderer Weise oder anders als bekannt von dem Präventionsangebot betroffen sind, werden informiert. (z.B.: Empfang der Präventionskraft, Teilnahme/keine Teilnahme am Angebot oder ähnliche Absprachen)

Die Klassenlehrkraft ist für den Empfang der Präventionskraft am Sekretariat zu ständig.
(15 Min vor Beginn des Projekts → bitte auf dem Vortreffen Rücksprache halten)

Die Klassenlehrkraft entscheidet abhängig vom Stundenplan, ob die Aufgabe selbst übernommen werden kann oder ob eine andere Lehrkraft oder die Klassensprecher gebeten werden diese Aufgabe zu übernehmen.

Die Reflexion/Nachbesprechung wird von der Klassenlehrkraft übernommen. Die Rückmeldebögen für externe Partner werden an diese zurück gesendet. Die Klassenlehrkräfte geben der Präventionskoordinatorin eine kurze Rückmeldung.

 

Kennenlernwoche / Klassengemeinschaftsstunden / Klassenlehrerunterricht

Klassenlehrkräfte, die sich für die Kennenlernwoche, den Klassenlehrerunterricht oder andere Klassenaktionen Unterstützung der Schulsozialarbeit wünschen, suchen den Kontakt, um Interessen und Möglichkeiten zu besprechen.

 

Kennenlernfahrt im 5. Jahrgang

Ein Tag der Kennenlernfahrt in Klasse 5 wird von der Schulsozialarbeit geplant, gestaltet und durchgeführt. Je nach Möglichkeit werden die Klassenpaten einbezogen. Die Klassenlehrkräfte können sich im Vorfeld bei der Schulsozialarbeit über geplante Vorhaben informieren.

 

Klassengemeinschaftsstunden im 7. Jahrgang

In Klasse 7 plant und gestaltet die Schulsozialarbeit ca. 4 Klassengemeinschaftsstunden, die nach den Sommerferien, am Anfang des Schuljahres, stattfinden. Diese Klassengemeinschaftsstunden können sowohl innerhalb wie außerhalb der Schule stattfinden.

Die Schulsozialarbeit spricht vor den Sommerferien, zum Ende des 6. Schuljahres, die zukünftigen Klassenlehrkräfte an, um Planungsabsprachen (Planung innerhalb oder außerhalb der Schule, Tag, etc.) treffen zu können und Schwerpunkte, besondere Aspekte, eigene Interessen und Interessen der Klassenlehrkräfte berücksichtigen zu können.

Sollten nicht alle Klassenlehrkräfte feststehen, werden die Planungsabsprachen stellvertretend mit der Präventionskoordinatorin getroffen.

 

Vortreffen

Etwa ein bis zwei Wochen vor den Präventionsangeboten findet ein etwa halbstündiges Vortreffen mit den Präventionskräften statt, um das Angebot an die Bedürfnisse der jeweiligen Klasse anzupassen und Besonderheiten von Klassen oder Jahrgängen vorab zu besprechen.

Klassenlehrer, die an diesem Vortreffen nicht teilnehmen können, schicken einen Vertreter, um eine Vorbereitung und eine möglichst effektive Zusammenarbeit zu gewährleisten.

 

3) PräventionskoordinatorIn

Elternarbeit

Auf den Elternabenden nach den Sommerferien (Wahlelternabende der Klassen 5, 7, 9 und 10), werden die Präventionsarbeit, ausgewählte Angebote und die Zusammenarbeit mit externen Partnern in den Jahrgängen 5 und 7, nach Möglichkeit und abhängig von den Präventionsschwerpunkten auch in 9 und 10, kurz vorgestellt, wenn möglich arbeitsteilig mit einem externen Partner und/oder der SV.

Über den SEB werden die Eltern über das Präventionskonzept sowie neue Projekte und Aktionen informiert. Auf dieser Grundlage soll ein Ausbau der Zusammenarbeit angebahnt und erprobt werden.

 

Externe Partner

Die Präventionskoordinatorin pflegt den Kontakt zu externen Partnern und ist bei diesen bekannt. Gemeinsam werden Termine und Zeiträume für Projekte/Präventionsangebote und Vorgespräche besprochen.

Diese Termine werden nachträglich mit der aktuellen Jahresplanung abgeglichen ggf. angepasst.

Um die Zusammenarbeit zu optimieren, finden gemeinsame Treffen zum Austausch statt, um die durchgeführten Projekte und Abläufe zu reflektieren. Inhalte und Abläufe können auf diese Weise angepasst und Erfahrungen für die weitere Planung von Projekten genutzt werden.

 

Koordinatorentreffen

Die Präventionskoordinatorin nimmt an den zur Ausbildung gehörenden Koordinatorentreffen des Kreises Pinneberg teil oder bemüht sich um einen Ersatz, so dass die aktive Zusammenarbeit gewährleistet ist.

An Koordinatorentreffen externer Partner nimmt die Präventionskoordinatorin oder eine Vertretung nach Möglichkeit teil, um Netzwerkpartner kennen zu lernen, eine Zusammenarbeit zu stärken und an gemeinsamen Themen zu arbeiten.

 

KrimiRat

Die Präventionskoordinatorin nimmt am kriminalpräventiven Rat der Stadt Elmshorn teil, um Belange der Schule dort zu vertreten, über Angebote, Netzwerke, Ansprechpartner und Entwicklungen der Stadt Elmshorn informiert zu sein und sich, wenn möglich, aktiv an dieser Arbeit zu beteiligen.

 

Schulleitung

Die Präventionskoordinatorin steht im Ausstausch mit der Schulleitung. Je nach Bedarfslage werden gemeinsame Treffen vereinbart, um beispielsweise Projekte, Ideen, Überlegungen zu realisieren, Abläufe oder Schwierigkeiten zu thematisieren und sich über Aktuelles auszutauschen.

Schulsozialarbeit

Zwischen Präventionskoordinatorin und Schulsozialarbeit steht ein gegenseitiger Austausch, um Aktuelles zu besprechen, Fragen zu klären oder gemeinsame Termine und Projekte zu planen.

 

Schülervertretung

Die Präventionskoordinatoren nimmt nach Bedarf an Treffen der SV teil, um Absprachen zu treffen, Ideen zu sammeln und Rückmeldungen zu durchgeführten Projekten und Aktionen zu erhalten.

 

Termine für Projekte/ Präventionsangebote

Zeiträume und Termine werden an die Schulleitung weiter gegeben ggf. angepasst und abschließend in der Präventionsübersicht aktualisiert.

Termine, die sich nach Herausgabe der Jahresplanung ändern oder neu festgelegt werden, werden in der Präventionsübersicht aktualisiert und den Klassenlehrkräften bekannt gegeben.

Für terminliche Überschneidungen oder Schwierigkeiten wird eine Lösung gesucht. Daraus entstehende Änderungen oder zusätzliche Absprachen werden der Klassenlehrkraft mitgeteilt.

Jede Klassenlehrkraft erhält eine terminliche Übersicht, die Termine und/oder Zeiträume für Präventionsangebote der eigenen Klasse betreffen.

Zur Erstellung des Vertretungsplans wird die aktuelle Präventionsübersicht an die Konrektorin weiter gegeben, so dass aktuelle Zeiträume und Termine vorliegen. Sollten sich Änderungen oder weitere Termine ergeben, werden diese aktualisiert und weitergeleitet.

 

4) Schulsozialarbeit

Kennenlernfahrt im 5. Jahrgang

Ein Tag der Kennenlernfahrt in Klasse 5 wird von der Schulsozialarbeit geplant, gestaltet und durchgeführt. Je nach Möglichkeit werden die Klassenpaten einbezogen. Die Klassenlehrkräfte können sich im Vorfeld bei der Schulsozialarbeit über geplante Vorhaben informieren.

 

Kennenlernwoche, Klassenlehrerunterricht

Klassenlehrkräfte, die sich für die Kennenlernwoche in Klasse 5 oder einem anderen Jahrgang Unterstützung der Schulsozialarbeit wünschen, suchen den Kontakt, um Interessen und Möglichkeiten zu besprechen.

 

Klassengemeinschaftsstunden im 7. Jahrgang

In Klasse 7 plant und gestaltet die Schulsozialarbeit ca. 4 Klassengemeinschaftsstunden, die innerhalb oder außerhalb der Schule, nach den Sommerferien, am Anfang des Schuljahres, stattfinden. Die Schulsozialarbeit bespricht sich vor den Sommerferien, zum Ende des 6. Schuljahres, mit zukünftigen Klassenlehrkräften, um Planungsabsprachen (innerhalb oder außerhalb der Schule, Zeitpunkt, inhaltliche Schwerpunkte etc.) treffen und Interessen der Klassenlehrkräfte und der Schulsozialarbeit berücksichtigen zu können. Sollten diese nicht feststehen, werden die Planungsabsprachen stellvertretend mit der Präventionskoordinatorin getroffen.

 

Paten / Streitschlichter

Die Schulsozialarbeit wählt die Paten aus, trifft sich wöchentlich mit ihnen und arbeitet u.a. an Ideen und Aktionen, für die Einschulung, einen guten Start in den Schulalltag an der AFG und Klassengemeinschaftsprojekten.

 

Soziales Lernen

Einmal wöchentlich findet im 5. Jahrgang soziales Lernen unter Verantwortung der Schulsozialarbeit statt. Diese strukturiert Abläufe und Inhalte.

 

 

 

Prävention und Schulalltag in den Jahrgängen 5 bis 10

 

5. Jahrgang „WIR“

Der neue 5. Jahrgang wird auf der Einschulungsfeier von seinen zukünftigen Klassenlehrern, gemeinsam mit den Klassenpaten empfangen. In der ersten Schulwoche findet eine Kennenlern-Woche unter Leitung der Klassenlehrkraft statt. Zu den Inhalten der Woche zählen, Kennenlernen, Aufbau einer Klassengemeinschaft, initiieren von Gruppenprozessen, Organisation des Schulalltags (Ranzen, Arbeitsplatz, Schultag) und Kennenlernen der neuen Umgebung. Diese Woche wird von den Klassenpaten und der Schulsozialpädagogin nach Absprache in Teilen begleitet.

Um initiierte Prozesse in enger Zusammenarbeit mit der Schulsozialpädagogin weiterzuführen und um diese als feste Instanz und Ansprechpartnerin zu etablieren, ist eine Wochenstunde soziales Lernen im Stundenplan der 5. Klassen fest verankert. Diese Stunden werden von der Schulsozialarbeit geplant und geleitet. Die Klassenlehrkraft nimmt eine beobachtende Rolle ein. Durch die Teilhabe am sozialen Lernen können dort kennen gelernte Regeln u.a. für das Miteinander im Schulalltag übernommen und weitergeführt werden.

Im 5. Jahrgang liegt ein großer Schwerpunkt der präventiven Arbeit in der Bildung einer Klassengemeinschaft und dem Initiieren von Gruppenprozessen.

Etwa 6 Wochen nach der Einschulung findet für jede 5. Klasse eine dreitägige Kennenlernfahrt nach Barmstedt statt, um diese Arbeit zu vertiefen. Die Klassen werden von ihrer Klassenlehrkraft und einer zweiten Lehrkraft sowie der Schulsozialpädagogin und nach Möglichkeit von den Klassenpaten begleitet. Der zweite Tag dieser Kennenlernfahrt wird von der Schulsozialpädagogin gemeinsam mit den Klassenpaten gestaltet und durchgeführt. Für den Tag der An- und Abreise organisieren die Klassenlehrkräfte ein Programm.

Im Sportunterricht wird dieser Schwerpunkt durch Partner- und Gruppenübungen, Kooperations- und Vertrauensspiele, Fairplay, und Rituale umgesetzt.

Körperkontaktübungen werden eingesetzt, um Grenzen zu erfahren, wahrzunehmen, zuzulassen und einzuhalten. Die SchülerInnen lernen Möglichkeiten kennen, diese durch „Stopp“ einzufordern und zu akzeptieren.

Im Fach Deutsch wird im Speziellen „Ich-Du-Wir“ als Methode eingeübt. Das soziale Miteinander und die Vielfalt werden in Deutsch über eine Lektüre und in Religion, speziell die religiöse Vielfalt, vertieft.

Der Weltkundeunterricht baut auf der Kennenlernwoche auf und befasst sich mit der Orientierung in der Klasse, der Schule und der Stadt Elmshorn. Die SchülerInnen sollen sich sicher in ihrer neuen Umgebung bewegen können und u.a. Fachräume, Ansprechpartner und Unterstützungsmöglichkeiten kennen lernen.

Im Bereich Sexualerziehung greift NaWi die bevorstehende Pubertät auf und beginnt mit einem kleinen Exkurs zum Thema „Was verändert sich?“

Zum Ende des Schuljahres ist es die Aufgabe der 5. Klassen sich einen „Willkommensgruß“ für die neuen 5. Klassen zu überlegen. Diese Aufgabe baut auf der erarbeiteten Klassengemeinschaft auf, dient der Stärkung der Klassengemeinschaft, verlangt Gruppenprozesse und ermöglicht gemeinsame Erfahrungen und Erfolge, eine Stärkung des Einzelnen in der Gemeinschaft und durch die Gemeinschaft.

 

6. Jahrgang „ICH als Teil des WIRs“

Im 6. Schuljahr steht das „ICH als Teil des WIRs“ im Vordergrund: Die Stärkung des ICHs über Erfahrungen und Erfolge in der Klasse, Kommunikation im WIR wahrnehmen und erlernen, mit stressigen Situationen – Präsentation vor der Klasse – umgehen lernen, kleine Probleme mit Lösungsansätzen lösen lernen – Präsentation gestalten.

Das Schuljahr beginnt mit drei Tagen Klassenlehrerunterricht, die unter anderem genutzt werden, um den Willkommensgruß für die neuen 5. Klassen zu wiederholen und zu trainieren.

Im Sportunterricht werden Einzel- Partner- und Mannschaftssportarten trainiert, um sowohl das ICH zu stärken als auch die Kenntnisse „Grenzen wahrnehmen, setzen, akzeptieren“ im Miteinander - DU und WIR – zu vertiefen. Der Lauftag wird genutzt, um einen ICH Erfolg zu erarbeiten und mit anderen zu erleben und zu teilen.

Im Fach Deutsch stellt jeder „Mein Idol“ vor, es wird für den Vorlesewettbewerb geübt und ein individuell gewähltes Buch präsentiert. In Weltkunde werden Länder-Steckbriefe erstellt „Mein Land“.

Im NaWi Unterricht werden im Bereich Sexualkunde die individuelle Entwicklung, Sexualität und der Umgang miteinander thematisiert.

Streit, Konfliktbewältigung und Freundschaft sind im Religionsunterricht Thema. Dieser Inhalt wird am Ende des Schuljahres vom Fach Deutsch aufgegriffen: „Streitgespräche führen und Entschuldigungen formulieren“.

Die Verschriftlichung der eigenen Stärken und Erfahrungen wird Ende der 6. Klasse von den SchülerInnen gefordert, die sich für die Paten AG bewerben möchten. Die Bewerbungen werden in schriftlicher Form an die Schulsozialpädagogin gerichtet. Es gibt einige inhaltliche Vorgaben, da es Aufgabe der SchülerInnen ist, sich als geeignet darzustellen. Das Layout der Bewerbungen kann gänzlich individuell gestaltet werden.

 

7. Jahrgang „WIR als Teil des GANZEN (Schule)“

Ab dem siebten Jahrgang stehen den SchülerInnen unterschiedlichste Möglichkeiten zur Verfügung, sich als Teil des Ganzen zu verstehen, sich ins Schulleben einzubringen und in neuen Gruppen zurecht zu finden.

In der SV können sich die SchülerInnen wählen lassen, um u.a. an Fachkonferenzen oder der Schulkonferenz teilzunehmen.

Der Stundenplan des siebten Jahrgangs sieht WPUs - Wahlpflichtunterricht - und den Englischunterricht in Kursen vor, so dass neben dem Unterricht im Klassenverband auch neue Lerngruppen innerhalb des siebten Jahrgangs entstehen.

SchülerInnen, die sich im sechsten Jahrgang als Paten beworben haben, begleiten in kleinen Teams jeweils eine fünfte Klasse. Die Paten gestalten die Einschulung mit, dienen im Schulalltag für ihre Patenklassen als Ansprechpartner und Unterstützer und gestalten in Zusammenarbeit mit der Schulsozialpädagogin einen Tag der Kennenlernfahrt. Die Paten werden von der Schulsozialpädagogin in der Streitschlichtung geschult, um als Streitschlichter zu agieren.

Des Weiteren besteht ab dem siebten Schuljahr für SchülerInnen die Möglichkeit, sich als Schulsanitäter ausbilden zu lassen und als Teil des Schulsanitätsteams im Schulalltag aktiv zu sein.

Da die siebten Klassen in der Regeln neu zusammengesetzt werden, findet in der Woche nach den Sommerferien 3 Tage Klassenlehrerunterricht statt. Diese Tage dienen neben der Begrüßung und Einbindung von neuen SchülerInnen und dem Kennenlernen in der neuen Klassengemeinschaft, der Organisation des Schuljahres, der Information und den Wahlen der WPUs, Neuheiten und Änderungen. Die Paten haben Zeit, in den neuen fünften Klassen mitzuarbeiten und diese zu begrüßen.

Gemeinsam mit der Schulsozialpädagogin werden ca. vier Klassengemeinschaftsstunden am Anfang des Schuljahres gestaltet, um die neue Gemeinschaft aufzubauen und zu stärken. Diese vier Stunden werden gemeinsam besprochen und können innerhalb der Schule oder außerhalb geplant werden, um sie den Bedürfnissen der Klasse anzupassen.

Der Schwerpunkt bei neu zusammengesetzten Klassen liegt ähnlich wie im fünften Schuljahr auf der Bildung des „WIRs“ durch vielfältige Gruppenprozesse. Um diese weiter zu stärken, findet kurz vor oder nach den Herbstferien eine dreitägige Kennenlernfahrt statt.

Fachlich liegen die Schwerpunkte in NaWi und Weltkunde auf der Pubertät, der Aufklärung und Information über Sexualität. Thematisiert werden u.a. der Umgang miteinander, Geschlechtsorgane, Menstruation und Aids.

Im Bereich Kunst und Deutsch werden aufbauend auf den Angeboten aus dem 6. Jahrgang Mobbingstrukturen wiederholt und besprochen. In Deutsch wird hierzu eine passende Lektüre gewählt. In Kunst dient diese Wiederholung nach Möglichkeit der Teilnahme am Wettbewerb des Anti-Mobbing-Tags.

Im Bereich Medien thematisiert der Englischunterricht das Schreiben von Emails.

Am Ende der Klasse 7 steht die Potentialanalyse an der WAK. Die Schülerinnen können sich in verschiedenen Bereichen ausprobieren und erhalten eine Rückmeldung über ihre Stärken. Diese Erfahrungen und Rückmeldungen sollen neben der Stärkung des „ICHs“ bei der Findung einer Berufsvorstellung und einem geeignetem Praktikumsplatz helfen.

 

8. Jahrgang / Flex U „ICH als Teil des GANZEN (Schule und Beruf)“

Ein Ziel des achten Jahrgangs ist es, den SchülerInnen die Möglichkeit zu bieten, sich und ihre Stärken und Interesse kennen zu lernen, diese herauszufordern, in der Berufswelt wieder zu finden und Verantwortung für diese zu übernehmen. Durch die Berufsorientierung zu Beginn des Schuljahres erhalten die SchülerInnen einen Einblick in unterschiedliche Berufsfelder. Diese Einblicke sind im besten Fall dienlich, um anschließend Bemühungen zu unternehmen, einen möglichst individuell passenden Praktikumsplatz zu finden und entsprechende Bewerbungen zu schreiben.

Eine weitere Möglichkeit, sich und seine Stärken kennen zu lernen und herauszufordern, ist das internationale Jugendprogramm, das den SchülerInnen vorgestellt wird. SchülerInnen übernehmen für eigene Herausforderungen Verantwortung und planen und organisieren selbst.

Das Schuljahr beginnt mit drei Tagen Klassenlehrerunterricht. Dieser Zeitraum bietet für die neuen SchülerInnen die Möglichkeit, in die Klassengemeinschaft integriert zu werden. Des Weiteren sieht dieser Zeitraum vor, dass Abläufe und Termine des achten Jahrgangs in Ruhe thematisiert werden können. Es ist vorgesehen, dass Absprachen getroffen, Termine notiert und die Berufsfelderprobung und das Praktikum vorgestellt und vorbereitet werden. Je nach Bedarf und Möglichkeit kann dieser Zeitraum genutzt werden, um den Berufscoach als Ansprechpartner für die SchülerInnen vorzustellen.

Das Internationale Jugendprogramm nutzt diese Zeit, um die Klassen ausführlich über Inhalte und Abläufe zu informieren und mit interessierten SchülerInnen weitere Absprachen zu treffen.

Bezug nehmend auf das bevorstehende Praktikum liegt im Fach Deutsch ein Schwerpunkt auf „sich bewerben“ und der Notwendigkeit von Regeln im Schulleben im Hinblick auf das Praktikum und betriebliche Vorgaben.

In den Fächern Weltkunde, Englisch und WiPo werden verstärkt Konflikte, die Bewältigung von Konflikten im weltweiten Bezug, der Jugendschutz und Gesetze thematisiert.

Im Bereich Medien wird Werbung thematisiert sowie Ziele und Absichten besprochen.

Sexualerziehung findet sich in NaWi wieder. Sexualkunde und HIV stehen hier im Mittelpunkt. Im Deutschunterricht wird diese Thematik mit einer Kurzgeschichte zum Thema Liebe verknüpft.

 

Flex, 9. und 10 Jahrgang

Im neunten und zehnten Schuljahr liegt der Schwerpunkt auf dem eigenen Weg nach der Gemeinschaftsschule. Die SchülerInnen erfahren verstärkt, Verantwortung für das eigene Handeln, für eigene Aufgaben und Ziele zu übernehmen. Einige SchülerInnen, die u.a. als Schulsprecher, Paten oder Schulsanitäter tätig sind, werden aufgefordert, einen Teil der Verantwortung zu übernehmen, die notwendig ist, um diese Aufgabenbereiche neu zu besetzen und zu übergeben.

 

9. Jahrgang / Flex O „ICH meine Stärken, Ziele und Absichten – Verantwortung

übernehmen“

Die ersten drei Tage nach den Sommerferien sind Klassenlehrerunterricht, um die Inhalte des Abschlussjahrgangs zu thematisieren, zu organisieren sowie Absprachen und Vorbereitungen zu treffen. Ggf. werden Experten oder Berater hinzugezogen.

Neben einem weiteren Praktikum stehen die Projektarbeit, das Auswildern und für einen Teil der SchülerInnen die ESA Abschlussprüfung an.

Der Unterricht im Fach Deutsch greift zu Beginn des Schuljahres das Medium Zeitung durch das Projekt ZiSch auf. Gegen Ende des Schuljahres werden andere Medien hinzugezogen und verglichen.

Der Biologie Unterricht bearbeitet im Bereich Sexualerziehung die Themen Hormone, Sexualorgane, Verhütung und Schwangerschaft. Im Bereich Suchtprävention werden Stress und Entspannung thematisiert und in Chemie setzen die SchülerInnen sich mit Alkoholen auseinander.

 

10. Jahrgang „ICH im neuen WIR – meine Stärken, Ziele und Absichten

verantworten und verfolgen“

Die ersten drei Tage nach den Sommerferien sind Klassenlehrerunterricht. In diesen drei Tagen liegt der Schwerpunkt auf der Erarbeitung einer Klassengemeinschaft. Ggf. können externe Träger oder die Schulsozialarbeit zur Unterstützung angefragt werden. Die ersten Tage stehen zur Organisation und zum Kennenlernen zur Verfügung, da die Klassen neu zusammen gesetzt sind. Das Initiieren von Gruppenprozessen bildet einen Schwerpunkt der Arbeit am Anfang der zehnten Klasse. Von einer starken Klassengemeinschaft wird eine gute Grundlage erwartet, die den SchülerInnen hilft, ihre eigenen Ziele und Absichten zu verfolgen und sich in ihrem letzten Jahr an der Gemeinschaftsschule nicht zu verstecken. Die SchülerInnen sollen befähigt werden, sich zu behaupten, Angebote einzufordern und sich um ihre Zukunft zu bemühen. Um die Bildung einer starken Gemeinschaft zu unterstützen, findet kurz vor oder nach den Herbstferien eine dreitägige Kennenlernfahrt statt.

Je nach Bedarfslage wird im 9. und 10. Jahrgang die Durchführung eines aufbauenden Angebots zum Thema Sucht in getrennten Gruppen (Jungen/Mädchen) durch das STZ beraten. Diese Durchführung ist zusätzlich abhängig vom Umfang der verfügbaren Stunden. Die Berufsvorbereitung beginnt in der fünften Klasse und wird bis zur zehnten Klasse sehr umfassend aufgebaut, so dass der Bedarf nach einem Angebot im Bereich Alltagsbewältigung beraten, abgewogen und ggf. installiert wird.